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Nachrichtenarchiv

14. Februar 2010

Gegen Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit

Grüne sind gegen geplante Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Jugend- und Familienhilfe, sowie den Jugendverbänden
Gegen Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit

Foto: hofschlaeger/pixelio (www.pixelio.de)

Am 12. Februar 2010 demonstrierten auf dem Burgplatz der Stadt Duisburg hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die unter dem Motto „Sind denn alle Jeck geworden. An den Kindern sparen hoffentlich nur die Narren!“ gegen die Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich protestierten.

 

Der Kreisverband Duisburg von Bündnis 90 / Die Grünen stellt sich ausdrücklich hinter die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich und sichert seine Unterstützung gegen pauschale Kürzungen in Millionenhöhe, ohne Detailkonzepte für die weitere Arbeit in diesem Bereich, zu.

„Kürzungen bei den Kindern und Jugendlichen der Stadt Duisburg bedeuten, dass bei der Zukunft gekürzt wird“ sagt Sina Jaeger, Vorstandsmitglied der Grünen in Duisburg. „Die Kürzungen sind auf eine Weise pauschaliert, dass man hier überhaupt nicht von sachgerechtem Planen reden kann“, so Sina Jaeger weiter. Dazu seien noch Erhöhungen von Elternbeiträgen vorgesehen. „Da soll am ganz falschen Ende Geld weggenommen werden“.

 

Die Duisburger Grünen haben in ihrem Kommunalwahlprogramm 2009 beschlossen, dass sie die Aktivität von Kindern und Jugendlichen fördern wollen. „Wir wollen an unseren Taten gemessen werden“ ergänzt Matthias Schneider, Sprecher der Duisburger Grünen. „Wir stehen für eine individuelle Förderung und für Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen. Ohne die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, ohne Elternschule, Elternkurse, Sprachförderung und Brennpunktarbeit, und vor allem auch die Familienhilfe in der bisherigen Größenordnung, können wir anfangen gleich Duisburg zu schließen. Wir Grünen sind verpflichtet, Kürzungen in diesem Bereich soweit wie möglich abzuwenden.“